Inhalt:
Wer hätte sich das nicht schon einmal gewünscht:
Eine völlig verfahrene Situation einfach streichen und das Ganze noch mal von vorne zu beginnen. Henri und Sonja sind ein ganz normales Paar mit den ganz normalen Problemen, die der Alltag so mit sich bringt - etwa dem abendlichen Terror des Sohnes Arnaud, der nicht schlafen mag und aus dem Kinderzimmer markerschütternd brüllt, weil er "noch einen Keks", oder was auch immer verlangt. Die Mama sitzt genervt an ihren Akten und fordert Unnachgiebigkeit ein, während der Papa permanent zum Einlenken bereit ist. Nett, wenn es in dieser angespannten Situation unverhofft klingelt - und der einflussreiche Mensch, der den Fortgang von Henris Karriere in der Hand hat, nebst Gattin vor der Tür steht. Hubert und Ines Finidori haben sich leider im Termin der Einladung vertan - und bringen ihre Gastgeber in eine mehr als peinliche Lage: nichts zu essen im Haus, Sonja schon im Nachtgewand, den brüllenden Sohn im Nebenzimmer. So geht es dann auch im ersten Teil des Stückes ungut weiter, jeder gegen jeden bis Arnaud am Schluss wieder zu schreien beginnt und sein Vater mit dem Ausruf "Ich werde ihn bewusstlos schlagen!" aus dem Zimmer stürzt. Ein desaströses Ende eines absolut misslungenen Abends.
Zweite Chance: Sonja ist weicher, weshalb auch Finidori sie nun hemmungslos anbaggert, als seine Gattin mit Henri nach dem Kind sieht. Henri nun als absoluter Stimmungskiller lässt sich gerne von allen trösten, besonders von Ines.
Dritter Anlauf: Henri weiß bereits von der Veröffentlichung, was Finidoris Vorstoß ins Leere laufen lässt. Da man Arnaud seine Willen lässt, hat auch er keinen Grund zum Brüllen. Und so geht dann ein "wunderschöner Abend" zu Ende.
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